Wechselschneidtische

Einsatz von Wechseltischsystemen

 

Die Entscheidung für ein Wechseltischsystem kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein:

  • Einhausung der Schneidmaschine aus Gründen des Strahlenschutzes (CO2-Laser, Feststofflaser)
  • Einhausung der Schneidmaschine aus Lärmschutzgründen (Plasmaschneiden im hohen Amperebereich)
  • Vorhandensein von fixen Be- und Entladezonen durch den Warenfluss oder andere Gründe
  • Fortgesetzte Automatisierung des Schneidprozesses


 

 

Anlagekonzepte

Folgende grundsätzliche Anlagenkonzepte sind möglich: 

  1. Wechsel von drei Schneidrosten zwischen Beladezone, Schneidbereich und Entladezone.
  2. Wechsel von zwei Schneidrosten zwischen Schneidbereich und einer kombinierten Be-/Entladezone.
  3. Wechsel von einem Schneidrost zwischen Schneidbereich und einer kombinierten Be-/Entladezone.

Welches Anlagekonzept sinnvoll ist, hängt von den Fertigungsprozessen und Warenflüssen des Kunden ab. Auch der Automatisationsgrad kann für jede Anlage einzeln festgelegt werden. So ist eine Verknüpfung des Wechseltischsystems mit der Steuerung des Schneidanlage genauso möglich wie der manuelle Betrieb.

 

Baukastprinzip

Individuell können Schlackeentsorgungssysteme (Wannen, Kratzförderer, Schwingförderer), Schneidroste (verschiedene Flacheisenauflagen, Einwegschneidrost, punktförmige Auflage, etc.) und Klappensteuerungen (Rollenventile, potentialfreie Kontakte, CNC-Steuerung, CNC-Lasersteuerung) gewählt werden.

 

Aus diesem "Baukastensystem" entsteht für jeden Kunden eine individuell an seine Prozesse angepasste Gesamtanlage, zu der auch der regelmäßige technische Service gehört.